Vögel richtig füttern
Ein Sittich verbringt in freier Natur einen erheblichen Teil des Tages mit der Futtersuche. Im Käfig ist der Napf nach zehn Minuten gefunden. Genau darin liegt die eigentliche Aufgabe: nicht nur satt machen, sondern beschäftigen.
Die Körnermischung als Basis
Eine gute Mischung ist auf die Art abgestimmt — Wellensittiche, Kanarien und Großsittiche haben unterschiedliche Schnäbel und unterschiedlichen Bedarf. Füllen Sie den Napf nicht einfach nach: Die leeren Hülsen bleiben oben liegen und lassen ihn voll aussehen, während darunter nichts mehr ist. Einmal täglich abpusten oder ausleeren und frisch befüllen.
Was dazugehört
- Frisches in kleinen Mengen: Salatherzen, Gurke, Möhre, Apfel — gewaschen, zimmerwarm, Reste nach wenigen Stunden entfernen.
- Grit und Mineralien. Vögel haben keine Zähne; im Muskelmagen helfen feine Körnchen beim Zerreiben. Ein Pickstein liefert zusätzlich Calcium.
- Frisches Wasser täglich, im Sommer zweimal.
- Nicht geeignet: Avocado, Schokolade, salziges oder gewürztes Essen.
Aus Futter Beschäftigung machen
- Kolbenhirse aufhängen statt hinlegen — der Vogel muss sich strecken und festhalten.
- Napf gelegentlich an eine andere Stelle setzen.
- Frischfutter zwischen Zweige klemmen.
- Knabberstangen sparsam einsetzen: Sie sind energiereich und ersetzen keine Mahlzeit.
Ein Blick, der sich lohnt
Beobachten Sie einmal am Tag bewusst: Wird gefressen? Ist das Gefieder glatt angelegt? Sitzt der Vogel aufgeplustert und ruhig in der Ecke? Vögel verbergen Schwäche lange — wenn es auffällt, ist es meist schon dringend.